Düsseldorf,
22
Februar
2018
|
00:00
Europe/Berlin

Gemeinschaftskraftwerk Kiel bleibt ein Jahr länger am Netz

  • Uniper erzielt Einigung mit den Stadtwerken Kiel über Weiterbetrieb bis Ende März 2019
  • Am Standort bleiben rund 80 Arbeitsplätze für ein weiteres Jahr erhalten

Das Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) bleibt bis zum 31. März 2019 am Netz. Die hierfür notwendigen Verträge unterzeichneten heute Vertreter beider Gesellschafter, der Stadtwerke Kiel AG und der Uniper Kraftwerke GmbH. Zuvor hatte sich die Mehrheit der 97 Mitarbeiter des GKK grundsätzlich für einen um ein Jahr verlängerten Betrieb ausgesprochen. Die entsprechende Anpassung der individuellen Beschäftigungsverhältnisse am GKK ist Voraussetzung für die längere Laufzeit.

Bisher sollte das Gemeinschaftskraftwerk zum 31. März 2018 stillgelegt und durch ein neues Gasmotorenheizkraftwerk der Stadtwerke Kiel ersetzt werden. Zum Ende des vergangenen Jahres hatte sich jedoch bei diesem Projekt eine zeitliche Verzögerung von einigen Monaten ergeben. Das neue Kraftwerk sollte ursprünglich ab der Heizperiode 2018/ 2019 die Strom- und Fernwärmeversorgung sichern. Der verlängerte Betrieb des GK Kiel erwies sich als sinnvollste Alternative. Das GKK hat eine Leistung von 323 Megawatt und wird mit Steinkohle befeuert.

Uniper-Vorstandsmitglied und COO Eckhardt Rümmler begrüßt die Einigung: „Wir freuen uns, dass das Gemeinschaftskraftwerk Kiel nun noch zwölf Monate länger in Betrieb bleibt und damit voraussichtlich rund 80 Arbeitsplätze für diesen Zeitraum erhalten werden. Die Mitarbeiter am Standort haben mit ihrer Flexibilität diese pragmatische Lösung möglich gemacht. Der Standort Kiel liegt uns sehr am Herzen. Es gibt hier Teams mit einer großen technischen Kompetenz. Die hohe Verfügbarkeit des Kraftwerks im letzten Jahr ist ein Beleg für die gute Arbeit, die hier geleistet wird. Mit den Stadtwerken verbindet uns eine langjährige vertrauensvolle Partnerschaft und wir helfen gerne dabei mit, die Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt Kiel auf diese Weise sicherzustellen.“

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