Düsseldorf,
12
Dezember
2017
|
00:00
Europe/Berlin

Uniper bei 1. KWK-Auktion der Bundesnetzagentur erfolgreich

  • Zuschlag für 30 Megawatt-Gebot am Standort Marl im Ruhrgebiet
  • ​Rümmler: Förderung macht KWK am Standort Marl attraktiv

Uniper Kraftwerke GmbH hat bei der ersten Ausschreibung der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) unter 50 Megawatt Anfang Dezember einen Zuschlag erhalten. Das Unternehmen war mit einem Gebot für eine 30,5 Megawatt-Anlage (elektrisch) am schon bestehenden Standort Marl erfolgreich. Insgesamt verteilen sich die 82 Megawatt, die einen Zuschlag erhielten, auf sieben Unternehmen. Diese erhalten Fördergelder der BNetzA in der Höhe ihres individuellen Angebots. Laut BNetzA betrug der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagspreis 4,05 Cent/kWh. Uniper hat nun die Option, bis Ende 2021 eine Anlage in entsprechen- der Größe am Standort Marl zu errichten und dort Strom und Wärme zu produzieren.

KWK-Anlagen im Leistungsbereich 1 bis 50 Megawatt werden seit der Novellierung des gesetzlichen Rahmens Mitte 2017 nicht mehr über einen Zuschlag in festgeschriebener Höhe gefördert, sondern können sich halbjährlich an einer Ausschreibung beteiligen. In der ersten Runde zum 1. Dezember 2017 wurden 20 Gebote über insgesamt 225 Megawatt eingereicht, was einer mehr als zweifachen Überzeichnung entspricht.

Eckhardt Rümmler, Chief Operating Officer von Uniper sagt: „Der Zuschlag in der Höhe unseres Angebots macht eine KWK-Anlage am Standort Marl wirtschaftlich attraktiv. Die dort erzeugte Wärme können wir ins Verbundnetz der Uniper Wärme GmbH einspeisen und damit flexibel auf den Bedarf im gesamten nördlichen Ruhrgebiet reagieren.“

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