Düsseldorf,
27
Januar
2021
|
08:30
Europe/Berlin

"Wasserkraft im Tank"

Zusammenfassung
  • Umweltfreundliche Wasserkraft minimiert Emissionen weiter
  • Kraftwerksgruppe Lech stellt Fahrzeug-Flotte auf E-Antrieb um
  • Nach erfolgreichem Pilotversuch sollen alle Einsatzfahrzeuge der deutschen Wasserkraftsparte von Uniper auf E-Antrieb umgestellt werden
  • Weiterer Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz

Obwohl die Stromerzeugung aus Wasserkraft bereits emissionsfrei ist, gibt es zum Beispiel bei Unterhaltung und Betrieb weiteres Potential zur Emissionsvermeidung. Seit Herbst 2020 fahren deswegen Einsatzfahrzeuge der Kraftwerksgruppe Lech mit Elektroantrieb. Weil die Akkumulatoren dieser E-Fahrzeuge zu 100 Prozent mit dem Wasserkraft-Strom aus dem Lech „betankt“ werden, kommen hier die Vorteile der Wasserkraft voll zum Tragen.

Im Rahmen eines aktuell laufenden Pilotversuches an der Kraftwerksgruppe Lech soll unter Alltagsbedingungen festgestellt werden, inwieweit sich die Elektromobilität auch dem Anforderungsprofil der Wasserkraft entspricht. Es geht dabei um Reichweiten, Ladegeschwindigkeiten aber auch um Einsatzbereitschaft, Arbeitssicherheit und mögliche Zuglasten. Ziel ist es, die effizienten und eingespielten Arbeitsabläufe nicht zu verändern oder zu beeinträchtigen. Dazu Klaus Engels, Direktor Wasserkraft bei Uniper:“ Wir produzieren in unseren Wasserkraftwerken seit mehr als 120 Jahren emissionsfrei Strom aus Wasserkraft. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und prüfen die Umstellung der Flotte der Einsatzfahrzeuge auf Elektroantrieb. Wir sind zuversichtlich, damit die Basis für die Umrüstung des gesamten Fuhrparks an all unseren Kraftwerksgruppen zu legen. Mit der Verteilung unserer Kraftwerke in der Fläche und unserem Einsatzprofil haben wir auch eine ideale Möglichkeit, die Fahrzeuge ohne Reichweitenprobleme einzusetzen und direkt mit emissionsfrei produziertem Strom aus unseren Wasserkraftwerken zu laden. Damit können wir auch die Emissionen durch die An- und Abfahrten für Betrieb und Instandhaltung auf null senken – ein weiterer Schritt in Richtung einer vollständigen Dekarbonisierung.“

Die ersten Erfahrungen zeigen bereits, dass die mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft betriebenen Fahrzeuge im Arbeitsalltag umfassend einsetzbar sind und auch bei den Mitarbeitern sehr positiv aufgenommen werden. Begleitet wird der Pilotversuch mit aktuell 4 und bis Sommer 12 Fahrzeugen an der Kraftwerksgruppe Lech von der Landsberger Energie Agentur LENA, die auf der Basis von Fragebögen und in Gesprächen mit den Nutzern der Fahrzeuge die im Betriebsalltag gewonnen Eindrücke und Erfahrungen systematisch erfasst und auswertet.

Auf Basis dieser Ergebnisse ist vorgesehen, alle 24 Einsatzfahrzeuge der Kraftwerksgruppe Lech durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu ersetzen. Damit würde allein durch die Modernisierung des Fuhrparks am Lech ein Beitrag zur Dekarbonisierung in Höhe von rund 40 Tonnen Kohlendioxid im Jahr erreicht. Anschließend sollen auch sukzessive alle rund 150 Fahrzeuge des gesamten Wasserkraft-Fuhrparks auf Elektroantrieb umgestellt werden.

 

Wasserkraft bei Uniper
Uniper ist in Deutschland mit einer Ausbauleistung von knapp 2.000 Megawatt der größte deutsche Erzeuger regenerativen Stroms aus Wasserkraft. Vor allem an Main, Donau, Lech und Isar betreibt Uniper mehr als 100 Laufwasser-, Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke. Diese Kraftwerke erzeugen zusammen jährlich rund fünf Milliarden Kilowattstunden – eine Strommenge, die ausreicht, den Jahresbedarf von über 1,6 Millionen privaten Haushalten zu decken und Emissionen von rund 2,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr zu vermeiden. Das bedarfsgerechte Zusammenspiel der Kraftwerke wird von einer Zentralwarte am Unternehmenssitz der deutschen Wasserkraft in Landshut gesteuert.

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