Düsseldorf,
08
Dezember
2017
|
00:00
Europe/Berlin

LIQVIS erhält „Connecting Europe Facility (CEF) for Transport“- Förderung der EU

  • LIQVIS erhält EU-Förderung in Höhe von bis zu 9,6 Mio. Euro
  • LNG-Tankstellennetz wird bis 2019 um 14 Tankstellen erweitert

Die Uniper-Tochter LIQVIS wird zukünftig durch das EU-Programm „Connecting Europe Facility (CEF) for Transport“ gefördert. LIQVIS konnte sich mit seinem „LNG4Trucks“-Projekt durchsetzen und erhielt nun die Zusage über eine Förderung in Höhe von bis zu 9,6 Millionen Euro. Die zugesprochenen Mittel sollen LIQVIS dabei unterstützen, europaweit 14 weitere Tankstellen für Lkw zu bauen, die den klimaschonenden Kraftstoff LNG (Liquefied Natural Gas) nutzen.

Geplant ist die Inbetriebnahme von LNG-Tankstellen an strategischen Knotenpunkten, die ein besonders hohes Aufkommen von Lieferverkehr aufweisen. Bis 2019 sollen in Deutschland acht neue Tankstellen an zentralen Standorten wie Hannover, Köln und München entstehen, während in Belgien und Frankreich jeweils drei neue Tankstellen zur LNG-Versorgung beitragen sollen. Dieses Versorgungsnetz von LNG-Tankstellen soll die bestehenden Markteintrittsbarrieren für Kunden aus der Logistikbranche senken und LNG als umweltschonenden Kraftstoff für den Schwerlastverkehr weiter etablieren. Begleitet wird der Ausbau der LNG-Infrastruktur durch technische Studien, Marktanalysen sowie Erhebungen über positive Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.

Das CEF zur Förderung von Transportsystemen und Infrastruktur gehört zum TEN-T-Programm der ‚Innovation and Networks Executive Agency‘ und ist eines der zentralen Instrumente der europäischen Kommission zur Förderung von transportrelevanten Infrastrukturen innerhalb der EU. Die Europäische Kommission hat die Notwendigkeit zur Förderung alternativer umweltschonender Kraftstoffe erkannt und LIQVIS den höchstmöglichen Förderbetrag zugesprochen. Bei einer Förderquote von 50 Prozent übernimmt Uniper einen Eigenanteil in gleicher Höhe und investiert damit ebenso in die klimaschonende Zukunft der Transportbranche.

Dazu Eckhardt Rümmler, als Chief Operating Officer (COO) bei Uniper unter anderem für die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche verantwortlich: „Die Errichtung weiterer LNG-Tankstellen ist zentral für die fortschreitende Etablierung von LNG als umweltschonender Kraftstoff im Schwerlastverkehr. Mit der Förderung und unserem eigenen Investment kommen wir dem Aufbau eines flächendeckenden LNG-Tankstellennetzes ein großes Stück näher. Wir erhoffen uns einen positiven Impuls auf weitere Unternehmen, damit diese ihren LKW-Fuhrpark sukzessive auf LNG- Trucks umstellen - schließlich legen Kunden zunehmend Wert auf emissionsarme Lieferketten. Im Rahmen von weiteren Partnerschaften wollen wir in den nächsten Jahren in Deutschland und ausgewählten Nachbarländern ein leistungsfähiges LNG-Tankstellennetz aufbauen.“

Silvano Calcagno, Managing Director LIQVIS GmbH, ist erfreut, dass die EU-Kommission das Potential von LNG als Kraftstoff anerkennt: „Mit der EU-Förderung und der Unterstützung von Uniper kann LIQVIS nun das nötige Kapital aufbringen, um den Grundstein für ein leistungsfähiges LNG- Tankstellennetz in Europa zu legen. Ich freue mich zusammen mit dem gesamten LIQVIS-Team, dass sich unsere Bemühungen und unsere Arbeit in Brüssel ausgezahlt haben. Nun können wir einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung von Umweltfreundlichkeit und Lärmreduzierung im Straßenverkehr leisten.“

Über LIQVIS und Uniper

LIQVIS baut als Tochtergesellschaft von Uniper eine bedarfsgerechte Infrastruktur für LNG im Schwerlastverkehr auf. Uniper ist ein internationales Energieunternehmen mit rund

13.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in Europa, Russland sowie zahlreichen weiteren Märkten weltweit. Das Unternehmen betreibt in Europa und Russland Kraftwerke mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 40 Gigawatt und schafft mit seinen Handelsaktivitäten Verbindungen zwischen den globalen Energiemärkten und verfügt über direkten Zugang zu LNG-Kapazitäten. LIQVIS hat im Juni 2016 in Ulm die erste LNG-Tankstelle in Deutschland eröffnet, 2017 folgte eine weitere in Berlin.

 

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