Energy Transformation Hub Nordwest

Energy Transformation Hub Nordwest

Energy Transformation Hub Nordwest

Im Energy Transformation Hub Nordwest (ETHNw) werden Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit miteinander verknüpft, um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern.

Im ETHNw konzentriert Uniper seine bedeutenden Projekte im norddeutschen Raum. Das Unternehmen strebt den Aufbau einer umfassenden Wasserstoffinfrastruktur an, die den Import, die Herstellung, den Transport, die Speicherung und die Nutzung von grünem Wasserstoff umfasst. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen hier Kapazitäten geschaffen werden, die die Produktion von bis zu 1 Million Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr ermöglichen.

Der Energy Transformation Hub Nordwest stellt einen wesentlichen Schritt in Richtung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft dar. Neben der Wasserstoffproduktion sollen auch erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie weiter ausgebaut werden.

Die Besonderheit am ETHNw ist die Implementierung einer widerstandsfähigen Erneuerbaren- und Wasserstoff-Wertschöpfungskette durch die Verbindung von Produktion, Speicherung und Transport im Norden Deutschlands aus einer Hand.  

Image
ETHNw Karte mit Okertalsperre
LNG Terminal Wilhelmshaven
Image
LNG Termina wilhelmshaven graphic

Wenn es schnell gehen muss

LNG-Terminal in Wilhelmshaven

Uniper hat in 2022 Pionierarbeit für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit Deutschlands geleistet. Mit der Errichtung der Suprastruktur für das erste LNG-Terminals Deutschlands kombiniert mit dem Neubau eines Anlegers und der Neuverlegung einer 263 km langen Erdgasleitung konnte eine schwimmende Speicher- und Verdampfungseinheit (Floating Storage & Regasification Unit, FSRU) in Wilhelmshaven ihren Betrieb aufnehmen. Uniper hat das Terminal innerhalb kürzester Zeit zusammen mit den Partnern Niedersachsen Ports (NPorts) und Open Grid Europe (OGE) errichtet.  

Die Uniper-Tochter LNG-Terminal Wilhelmshaven GmbH (LTeW) führt seit 2023 den Betrieb des Terminals für die bundeseigene Gesellschaft Deutsche Energy Terminal GmbH (DET), die als Betreiberin fungiert. Damit hat Uniper einen wichtigen Beitrag für mehr Unabhängigkeit von einzelnen Energiebezugsquellen und eine nachhaltige Energiezukunft im Norden Deutschlands geleistet. 

Green Wilhelmshaven
Image
Ammoniak Grafik

Auf zu neuen Horizonten

Green-Wilhelmshaven

Heute ist Wilhelmshaven ein bedeutender Standort für den Import von fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl. Das Potential des Standorts für grüne Energieträger gilt es allerdings erst noch zu erschließen. Mit einer Großelektrolyse und einem Wasserstoff-Importterminal wird ein Energiedrehkreuz für den Import und die Produktion von grünem Wasserstoff in großem Maßstab geschaffen. Mit „Green Wilhelmshaven“ werden wir einen Beitrag zur Versorgungssicherheit Deutschlands und großer Teile Europas leisten. Darüber hinaus werden diese Großprojekte die lokale Wertschöpfung durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region unterstützen und die Energiewende in Deutschland – und Europa – wesentlich vorantreiben. 

Uniper plant, auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks eine großindustrielle Elektrolyse-Anlage zu errichten und zu betreiben. In der endgültigen Ausbaustufe wird diese Anlage eine Leistung von einem Gigawatt erreichen, was eine jährliche Produktion von etwa 100.000 Tonnen Wasserstoff ermöglicht. Die Elektrolyse wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben, wobei die gute Anbindung von Wilhelmshaven an die Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee genutzt wird. Der in Wilhelmshaven erzeugte grüne Wasserstoff wird zukünftig Kunden in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Dafür ist der Aufbau einer Wasserstofflogistik entscheidend, einschließlich der Anbindung von Wilhelmshaven an das deutsche H2-Netz und dem Zugang zu H2-Speichern.

Wasserstoff-Importterminal

Über das Wasserstoff-Importterminal (HITW) in Wilhelmshaven kann kohlenstoffarmer Wasserstoff in Form von Ammoniak mittels großer Tanker angeliefert werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem „Cracken“ des angelieferten Ammoniaks, bei dem es in Wasserstoff und Stickstoff aufgespalten wird. Dank der Anbindung an das geplante Wasserstoff-Kernnetz kann der Wasserstoff direkt eingespeist, in die Bedarfsregionen transportiert oder in Kavernen zwischengespeichert werden.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase, in der die Entwurfsgrundlagen und die ingenieurtechnische Basis geschaffen werden. Zudem werden in dieser Phase Fragen zur kommerziellen Entwicklung und zu den Genehmigungsverfahren geklärt.

Zur aktuellen Pressemitteilung
Image
H2-Importterminal-grafik-beschriftet
Projekt CHESS
Image
ETHNw project CHESS

Mit Windstrom zu Grünem Wasserstoff

CHESS

Uniper plant, am Standort Elsfleth-Huntorf eine 30 MW Elektrolyseanlage zu errichten, die grünen Wasserstoff liefern wird. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Die Wasserversorgung ist bereits gesichert, und die Genehmigung für die Anlage befindet sich in Vorbereitung. Dieses Projekt dient als Blaupause für ein kostengünstiges Anlagenkonzept für weitere Uniper-Wasserstoffprojekte und stellt ein Vorreiterprojekt dar, um die Transformation am Standort Elsfleth-Huntorf zu ermöglichen.

Solarpark Voslapper Groden
Image
ETHNw Voslapper Groden

Sonnenenergie statt Kohlekraft

Solarpark Voslapper Groden

Auf dem Gelände der ehemaligen Aschedeponie des stillgelegten Uniper Kohlekraftwerks in Wilhelmshaven soll eine Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von etwa 17 MWp errichtet werden. Der Solarpark wird sich über eine Fläche von etwa 14 Hektar erstrecken und rund 30.000 Solarmodule umfassen. Diese Anlage wird jährlich etwa 17.000 MWh erneuerbaren Strom erzeugen und kann damit bis zu 4.500 Haushalte versorgen.

Krummhörn
Image
Krummhörn HPC

Wasserstoff im Erdgasspeicher

Krummhörn

Das Projekt HPC Krummhörn zielt darauf ab, die Konstruktion und den Betrieb eines 100%-igen Wasserstoffspeichers unter realen Bedingungen zu testen. Während des Testbetriebs überprüft Uniper Equipment, Material und Werkstoffe auf H2-Verträglichkeit und sammeln Erfahrungen bezüglich Technologie und Betrieb bei der Speicherung von Wasserstoff. Dazu nutzen wir unseren seit 2017 nicht mehr kommerziell genutzten Salzkavernenspeicher im norddeutschen Krummhörn. Die Demonstrationsanlage soll planmäßig in 2025 in Betrieb gehen. 

Ausbildungszentrum
Image
hr_trainings_ausbildungszentrum

Mit Know-how in die Berufswelt der Zukunft

Ausbildungszentrum

Eine Grundvoraussetzung um die Energiewende erfolgreich gestalten ist gut ausgebildetes Fachpersonal. In unserem Ausbildungszentrum am Standort in Wilhelmshaven fördern wir die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in wasserstoffbezogenen Berufsfeldern. Zusammen mit Partnerfirmen bieten wir darüber hinaus Praktika an Hochschulen oder Lehrgänge beispielsweise im Bereich Steuerungstechnik Pneumatik an.